Bundesteilhabegesetz

Mit dem Elektrorollstuhl vom Bodensee nach Berlin: Eine Tour für ein gutes Bundesteilhabegesetz

Oliver Straub - Nahaufnahme von sinem Gesicht„Eine Tour für ein gutes Bundesteilhabegesetz“ ist ein weiteres unterstützenswertes Projekt zum Bundesteilhabegesetz für Behinderte Menschen das von Oliver Straub ins Leben gerufen wurde und NITSA e.V. gerne unterstützt. An dieser Stelle möchten wir sein Projekt vorstellen.

Oliver Straub stellt sich zurecht die Frage „Assistenz macht arm, sieht so eine gerechte Teilhabe aus? Weiter führt er aus: „Teilhaben am normalen Leben ist für viele Menschen, die wegen ihrer Behinderung auf Assistenz angewiesen sind, nicht möglich, weil die Leistungen, die wir brauchen um selbstbestimmt leben zu können, vom Sozialamt kommen. Somit wird unser Einkommen gekürzt, und mehr als 2600 € ansparen ist auch nicht drin. Ein Beruf oder die Selbstständigkeit lohnt sich nicht, man wird arm gehalten und schließt uns somit aus der Gesellschaft und dem öffentlichen Leben aus, obwohl die Eingliederungshilfe uns genau das ermöglichen soll. Geld für ein Auto sparen – nicht machbar, Urlaub – wenn überhaupt nur mit finanzieller Unterstützung, eigenes Haus, Heiraten und eine Familie gründen oder Geld für die Altersvorsorge zurück legen, davon können wir im Moment nur träumen.“

Oliver Straub möchte nicht mehr auf Sozialhilfeniveau leben, möchte die Welt bereisen können, finanzielle Sicherheit haben und gleichberechtigt und integriert in der Gesellschaft leben können. Dafür geht er auf die Straße, nicht bei sich zuhause, nicht in einer großen Stadt, sondern er macht sich mit seinem Elektrorollstuhl auf einen 675 km langen Weg vom Bodensee nach Berlin.

Den ganzen Text und mehr Informationen über das Projekt und Oliver Straub finden Sie unter folgendem Link: Eine Tour für ein gutes Bundesteilhabegesetz